St. Martin am Landhaus

Ein römischer Soldat mit Helm und Mantel teilt diesen mit einem frierenden Bettler – so geschehen beim Vereinswochenende vom Landhaus am Heinberg e.V.  in der Mitte des in diesem Jahr neu entstandenen Labyrinths.

Alle, die sich am Bau des Labyrinths beteiligt hatten, waren am Samstagnachmittag vor dem Martinstag eingeladen zu einem Martinsfest am neuen Labyrinth, ebenso Vereinsmitglieder und Personal – und so trafen sich große und kleine Menschen mit Laternen und Fackeln in der Dämmerung an diesem besonderen Ort, sangen das Martinslied, schauten ein kleines  Martinsspiel und gingen dann mit aller Ruhe über die Wege und Umwege durch das Labyrinth bis zu dessen Mitte.

Dort standen Kerzen, die Teilnehmenden teilten Schokoriegel miteinander, die nur einige zu Beginn bekommen hatten – und mit einigen kurzen Impulse zum Nachdenken beschenkt machten sich alle wieder auf den Rückweg über die schmalen Wege zum Ausgangspunkt.

Im Anschluss ging es gemeinsam zur Remise vom Landhaus, zu Austausch und Gespräch bei Kerzenschein, Punsch und Martinsbrötchen. Das Labyrinth wird nun „in den Winterschlaf“ gehen, zur endgültigen Fertigstellung wird Sand aufgetragen und Rasensaat ergänzt werden, um Bodenirritationen auszugleichen – im neuen Jahr kann es dann wieder von Gästen und vorbei kommenden Wander*innen begangen werden.